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Die Interministerielle Arbeitsgruppe Gender Mainstreaming

Auftrag und Aufgaben der IMAG

Die interministerielle Arbeitsgruppe (kurz: IMAG) ist ein ressortübergreifendes Gremium. Es steuert und koordiniert die Umsetzung von Gender Mainstreaming in der Landesverwaltung von Sachsen-Anhalt.

Kabinettsbeschluss

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt beschloss am 5. März 2002 die Einsetzung der IMAG Gender Mainstreaming. Anlass war der Erste Bericht über die Umsetzung des "Konzeptes der Landesregierung zur systematischen Einbeziehung des Ziels der Chancengleichheit von Frauen und Männern in sämtliche Politikbereichen (Gender Mainstreaming)".

Alle Ressorts wurden beauftragt, eine Vertretung für die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe auf Abteilungsleitungs- bzw. Referatsleitungsebene zu benennen. Die Federführung wurde der Landesbeauftragten für Gleichstellung und Frauenpolitik übertragen, angebunden im Ministerium für Arbeit, Frauen, Gesundheit und Soziales. Dem Kabinett sollte regelmäßig über die Arbeit Bericht erstattet werden.

Konstituierung

Die konstituierende Sitzung der IMAG fand am 5. Februar 2003 statt. Zur Agenda der ersten Arbeitsphase gehörten folgende Aufgaben:

  • Umsetzung des Gender Mainstreaming-Konzeptes steuern und koordinieren
  • ressortspezifische Projekte begleiten und Erfahrungen auswerten mit dem Ziel, deren Ergebnisse in Verwaltungsroutine zu überführen
  • geschlechterdifferenzierte Datenbasis weiterentwickeln
  • Umsetzung des Gender Mainstreaming-Controllings begleiten

Die IMAG arbeitete dabei intensiv dem Gender-Institut Sachsen-Anhalt G/I/S/A zusammen.

Aktuelle Arbeit

In der aktuellen Legislatur nahm die IMAG Gender Mainstreaming ihre Arbeit am 18. November 2011 auf. Mit dem Ressortwechsel des Bereichs Gleichstellung im Zuge der Landtagswahl 2011 übernahm das Ministerium für Justiz und Gleichstellung die Federführung. Der IMAG gehören weiterhin Führungskräfte aus allen Ministerien, aus der Staatskanzlei sowie Vertreterinnen der Hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten der Ressorts an.

Hauptauftrag an die IMAG sind die Entwicklung eines Konzeptes zur Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen der Landesverwaltung gemäß des Kabinettsbeschlusses von 25. Oktober 2011 und die Weiterentwicklung des Gender Mainstreaming-Konzeptes der Landesregierung sowie die Initiierung und Begleitung der Umsetzung beider Konzepte.

Mitglieder der Interministeriellen Arbeitsgruppe Gender Mainstreaming

Ministerium für Justiz und Gleichstellung
Ulrike Sellhorn - Leiterin Referat Aus- und Fortbildung, Gender Mainstreaming

Ministerium für Inneres und Sport
Dr. Beate Bettecken - Leiterin Zentrale Angelegenheiten und Personalmanagement

Ministerium der Finanzen
Nikola Dockhorn - Stabstelle HGB / Gleichstellung / GM

Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration
Wolfgang Beck - Abteilungsleiter "Service"

Ministerium für Bildung
Klaus Wolff - Leiter Abteilung allgemeine und übergreifende Angelegenheiten

Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ramona Beschorner - Leiterin Referat Personal, Dienstrecht

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Beate Frevert - Stabsstelle HGB

Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Karin Lips - Referat Personalangelegenheiten, Aus- und Fortbildung

Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Sophie Schusterius - Leiterin Referat Justiziariat

Vertreterinnen der Hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten
Ute Netzker - Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration
Michaela Neersden - Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Marcella Mertig - Ministerium für Bildung

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